News – Der deutsche BMW Konzern tätigt nun ein weiteres Investment in den USA. Diesmal beteiligt sich BMW mit einem strategischen Investment an dem Startup Unternehmen Skurt. Was Skurt so besonders macht? Das Mietwagenunternehmen bietet einen on-demand Mietwagenservice an, bei dem die Mietwagen an die Haustüre geliefert werden.

Wie funktioniert der Skurt Mietwagen-Service in den USA?

Seit 2015 ist Skurt in den USA aktiv und hat laut eigener Aussage schon mehrere Zehntausend Mietwagenvorgänge durchgeführt. Bisher wird der Mietwagenservice in den US-Großstädten Miami, Los Angeles und San Diego angeboten. Nachdem der Kunde bestellt hat, wird das Mietfahrzeug innerhalb von 60 Minuten von einem Fahrer vorbei gebracht. Nach Ablauf der Mietzeit wird das Fahrzeug schließlich auch wieder abgeholt.

Der Vorteil für den Kunden hierbei ist, dass er sich nicht überlegen muss, wie er zu der Mietwagenstation gelangt.

Die Autos stammen von Flottenbesitzern – Traditionelle Mietwagen-Anbieter oder auch Autohäuser stellen ihre Fahrzeuge zur Verfügung. Ein Vorteil für die Kunden, im Vergleich zu den Peer-to-Perr Plattform ist, dass sie mit neueren Fahrzeugen unterwegs sein können, die auch gut gewartet sind. Auf Wunsch werden die Fahrzeuge auch mit einem OBD-Dongle für die Fahrzeugüberwachung ausgestattet. (https://www.skurt.com/)

Weitere Vorteile

Bei Skurt entstehen keine Extrakosten für Mietwagenbucher unter 25 Jahre. Wer 21 Jahre ist, braucht so zum Beispiel keine extra Kosten zu bezahlen. Dadurch spricht Skurt natürlich vor allem auch die junge Zielgruppe an, die sonst immer Probleme hat einen Mietwagen zu bekommen.

Bei Skurt bezahlen Mietwagenkunden auch keine Extra Gebühr, wenn sie ihr Auto nicht vollgetankt zurückgeben. Hier wird anschließend nur der marktübliche Benzinpreis verrechnet. Aber eine Strafgebühr, weil der Kunde vergessen hat voll zu tanken, fällt somit nicht an.

Ein weiterer Vorteil ist natürlich die Wartezeit. Kunden die über die Skurt App sich ein Auto buchen, müssen anschließend in keiner Warteschlange am Schalter stehen, sondern können ganz in Ruhe auf Ihren Mietwagen Daheim oder im Hotel warten und währenddessen alles in Ruhe für Ihre Reise vorbereiten.

Mehrere Investments von BMW in den USA

Für BMW ist es nicht das erste Investment in ein amerikanisches Mobilitäts-Startup. Der Münchner Autokonzern ist schon an Zendrive, RideCell und Scoop beteiligt. Im Jahr 2016 hat der Venture Arm von BMW einen Fond mit 500 Mio. US$ aufgesetzt – Ein Zeichen, dass zukünftig mit weiteren Beteiligungen von BMW iVentures zu rechnen ist.

Auch weitere Deutsche Autobauer sind an amerikanischen Startups beteiligt. Audi beteiligte sich zum Beispiel am Mietwagen Startup Silvercar in den USA. Silvercar bietet einen speziellen Mietwagenservice mit Audi A4 Modellen an. Der Service wird vorwiegend an Flughäfen angeboten. Die Mietwagenkunden reservieren das Fahrzeug bequem über die App und holen den Mietwagen dann am Flughafen ab. Das Fahrzeug wird anschließend mit der App geöffnet und wieder geschlossen, sobald der komplette Mietvorgang beendet ist, wird sofort die Email mit der Rechnung verschickt.

[Quelle: getmobility.com; Foto: Pixabay]

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Über den Autor

Stefanie

Mit großer Leidenschaft bereise ich bereits seit Jahren Nordamerika, insbesondere die USA. Ich liebe es einfach Touren & Rundreisen in fremden Ländern zu planen und dann mit dem Mietwagen auf eigene Faust zu erkunden. Anderen Menschen mit meiner Erfahrung bei der Verwirklichung ihrer Reiseträume zu helfen & glücklich zu machen, sehe ich dabei als mein persönliches Ziel an, das mich täglich immer wieder aufs Neue anspornt.

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